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Medienmitteilung zur Eröffnung kihz Zentrum

Zürcher Hochschulen bauen ihr familienergänzendes Betreuungsangebot aus

Stiftung kihz
Die Stiftung für Kinderbetreuung im Hochschulraum Zürich kihz unterstützt die Hochschulangehörigen und Verwaltungsstellen bei allen Fragen der familienergänzenden Betreuung.
Sie führt fünf eigene Kindertagesstätten mit über 130 Plätzen und bietet mit kihz Mobil auch temporäre Betreuungseinsätze an. Die kihz Ferienbetreuung organisiert in den Schulferien Kurswochen für ältere Kinder. Zudem initiiert die Stiftung innovative Projekte und Forschungsvorhaben im Bereich der familienergänzenden Betreuung.
Die drei neuen Tagesstätten befinden sich in Zürich an der Plattenstrasse 45 im Gebäude des alten Plattenkindergartens, im Kutscherhäuschen direkt beim Hauptgebäude der Universität Zürich und im Hofgeschoss der Pädagogischen Hochschule Wolfbach an der Kantonsschulstrasse 3.

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Neue Wege in der Kinderbetreuung

Zürich, 28. August 2006. Die Stiftung für Kinderbetreuung (kihz) der Universität Zürich und der ETH Zürich erweitert ihr Betreuungsangebot im Zentrum der Hochschulen um 50 Plätze. Angeschlossen ist neu auch die Pädagogische Hochschule Zürich, die mitten im Schulhaus Wolfbach eine Kinderkrippe eingerichtet hat. Die neuen Kindertagesstätten wurden heute eingeweiht.

Viele gut ausgebildete Frauen im akademischen Bereich brechen heute ihre wissenschaftliche Karriere ab, um sich der Familienarbeit zu widmen. Der Grund für diese hohe Zahl liegt darin, dass die bestimmenden Jahre für eine wissenschaftliche Laufbahn und für eine Familiengründung zusammenfallen. Dadurch gehen den Hochschulen viele gut ausgebildete Frauen verloren. Die Universität Zürich und die ETH Zürich haben deshalb schon im Jahr 2002 die Stiftung kihz gegründet. Sie soll Hochschulangehörige und Verwaltungsstellen bei allen Fragen der familienergänzenden Betreuung unterstützen und dadurch helfen, eine wissenschaftliche Karriere auch mit Kindern weiterzuverfolgen.

Nicht nur Kinderhütedienst

Auf dem Hönggerberg und in der Nähe der Uni Irchel hat die Stiftung kihz in den letzten vier Jahren bereits 80 Krippenplätze für Kinder von Hochschulangehörigen schaffen können. Um ihr Angebot auch im Hochschulzentrum auszubauen, hat sie drei neue Kindertagesstätten mit rund 50 Plätzen eingerichtet. Die drei Tagesstätten gehen in der Betreuung der Kleinen neue Wege. So finden die Eltern nicht einfach einen guten Hütedienst vor, sondern die Ein- bis Dreijährigen werden in ihrer Entwicklung gezielt gefördert. Die kihz stützt dabei ihre pädagogische Arbeit auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Hirnforscher Prof. Norbert Herschkowitz und Erziehungswissenschaftler Prof. Reinhard Fatke bestätigten an der heutigen Eröffnungsfeier „Kinder von Forschenden – forschende Kinder“, dass gerade die frühe Kindheit entscheidend für die Hirnentwicklung und die Lernprozesse eines Menschen ist.

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Spezielle Lösungen für Babyplätze

Die Mehrheit der Kinder auf der langen Warteliste der kihz sind noch im Säuglingsalter. Da die Betreuung von Babys kontrovers beurteilt wird, hat die Stiftung das Pädagogische Institut der Universität Zürich beauftragt dazu eine Studie zu erstellen. Die Ergebnisse sollen in die Konzeption und die Qualifikation des Personals der neuen Krippen einfliessen. Zudem wird als Pilotprojekt die so genannte Familienkrippe eingeführt, eine Kombination von Betreuung zuhause und in der Tagesstätte.

Finanzielles Engagement lohnt sich für Hochschulen

Prof. Hans Weder, Rektor der Universität Zürich und Präsident der Stiftung, freut sich über das neue Projekt und zeigt sich überzeugt: «Wenn es den Hochschulen gelingt, die Vereinbarkeit von Studium oder Forschung mit der Kindererziehung zu gewährleisten, werden auch mehr junge Frauen eine Karriere in der Wissenschaft verwirklichen können.» Auch der Rektor der Pädagogischen Hochschule Zürich Walter Furrer ist überzeugt, dass die Führung einer Kindertagesstätte einen wesentlichen und wirkungsvollen Beitrag für die Gleichstellung der Geschlechter darstellt, ein Beitrag, der gerade für die zürcherische Institution für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung sehr sinnvoll und passend sei. Die Stiftung investiert mehr als eine Million für dieses Anliegen und stellt in Aussicht, ihre Angebote weiter auszubauen.

 

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